Nachhaltigkeit beginnt in der Schublade

Nachhaltigkeit mit deviceplus: Warum ungenutzte Smartphones und Tablets die CO₂-Bilanz von Unternehmen verschlechtern und wie Lifecycle-Management, Gerätemiete und Smartphone-Ankauf helfen, Emissionen zu reduzieren und Ressourcen länger zu nutzen.

Warum ungenutzte Smartphones die CO₂-Bilanz von Unternehmen verschlechtern
 

In vielen Unternehmen liegen sie unbemerkt in Schränken, Schubladen oder Lagerräumen: Smartphones und Tablets, die nach einem Mitarbeiterwechsel, Hardware-Refresh oder Projektende nicht mehr genutzt werden.

Was auf den ersten Blick wie eine rein organisatorische Herausforderung wirkt, hat auch direkte Auswirkungen auf die CO₂-Bilanz. Denn jedes ungenutzte Gerät enthält wertvolle Rohstoffe, wie Kupfer, Gold, Kobalt, Lithium und seltene Erden und verursacht bereits erhebliche Emissionen, lange bevor es überhaupt eingeschaltet wird.

Trotzdem werden häufig neue Smartphones beschafft, während funktionierende Geräte ungenutzt bleiben. Die Folge: Ressourcen werden nicht ausgeschöpft, Emissionen steigen unnötig und Unternehmen verlieren den Überblick über ihre mobile Hardware.

Die entscheidende Frage lautet deshalb: Wie lassen sich mobile Endgeräte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg wirtschaftlich, transparent und ressourcenschonend verwalten?

 

Der größte Teil der CO₂-Emissionen entsteht vor der ersten Nutzung
 

Um diese Frage zu beantworten, lohnt sich ein Blick auf die tatsächliche Klimabilanz eines Smartphones. Wer an nachhaltige Smartphones denkt, denkt oft zuerst an Recycling oder Elektroschrott. Für die Klimabilanz eines Geräts ist jedoch ein anderer Faktor entscheidend: seine Herstellung. 
 
Apple weist in seinen Product Environmental Reports regelmäßig aus, dass der überwiegende Teil der CO₂-Emissionen eines Smartphones bereits vor der eigentlichen Nutzung entsteht, insbesondere durch Rohstoffgewinnung, Materialverarbeitung, Produktion und Transport. Wie hoch dieser Anteil ausfällt, variiert je nach Modell. Beim iPhone 13 Pro zeigt sich dies beispielsweise sehr deutlich. Hier entstehen laut Apple beispielsweise rund 87 Prozent der gesamten CO₂-Emissionen bereits vor der ersten Nutzung des Geräts.

Selbst bei aktuellen Modellen wie dem iPhone 16 & iPhone 16 Plus liegt laut dem Umweltbericht von Apple der Fokus der Nachhaltigkeitsmaßnahmen vor allem auf der Reduzierung von Emissionen in Materialgewinnung und Produktion. Hier konnte der CO₂-Fußabdruck gegenüber dem Referenzwert um rund 30 Prozent gesenkt werden. Umso wichtiger ist es, bereits produzierte Geräte möglichst lange im Einsatz zu halten.

Für Unternehmen liegt folglich der größte Hebel zur Reduzierung von Emissionen nicht bei der Entsorgung, sondern in der Nutzungsdauer. Jedes Smartphone, das ein Jahr länger eingesetzt, repariert oder weiterverwendet wird, reduziert den Bedarf an Neuproduktion und damit auch die damit verbundenen CO₂-Emissionen.

 

Ungenutzte Geräte sind gebundene Ressourcen
 

Die in Smartphones enthaltenen Rohstoffe bleiben wirtschaftlich und ökologisch ungenutzt, während oft schon neue Geräte angeschafft werden, obwohl vorhandene Hardware noch einsatzfähig wäre. Dadurch entstehen zusätzliche Emissionen, die sich häufig vermeiden ließen.

Neben der Klimabilanz wächst dadurch auch ein weiteres Problem: Elektroschrott. Elektroschrott entwickelt sich weltweit zu einer der am schnellsten wachsenden Abfallströme. Der aktuelle Global E-Waste Monitor beziffert das weltweite Aufkommen im Jahr 2022 auf 62 Millionen Tonnen und erwartet bis 2030 einen Anstieg auf rund 82 Millionen Tonnen.
 
Unternehmen können dem gezielt entgegensteuern und dabei gleichzeitig den wirtschaftlichen Nutzen ihrer bestehenden Hardware erhöhen.

 

So verbessern Unternehmen ihre CO₂-Bilanz bei Smartphones und reduzieren Elektroschrott 
 

Eine nachhaltige Smartphone-Strategie lässt sich mit folgenden Maßnahmen umsetzen:

  • Smartphones und Tablets möglichst lange produktiv nutzen 
  • Reparaturen vor einem Austausch prüfen 
  • Geräte nach Gebrauch konsequent zurückführen 
  • Transparenz über Bestände und Rückläufer schaffen 
  • Altgeräte professionell aufbereiten oder weitervermarkten 

In der Praxis scheitert dies jedoch häufig an fehlenden Prozessen. Mit wachsender Gerätezahl wird es zunehmend schwieriger, Bestände, Rückgaben und mögliche Weiterverwendungen effizient zu steuern.

Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen der klassischen Beschaffung mobiler Endgeräte und einem modernen Lifecycle-Ansatz wie der Miete mit deviceplus von MOBEX.

 

Mit deviceplus Smartphones über den gesamten Lebenszyklus verwalten
 

Während beim Gerätekauf die Verantwortung für Beschaffung, Verwaltung und spätere Verwertung vollständig beim Unternehmen liegt, verfolgt deviceplus einen ganzheitlichen Lifecycle-Ansatz über den gesamten Gerätelebenszyklus. Von der Bereitstellung über die Nutzung bis zur Rücknahme werden Prozesse strukturiert und transparent gesteuert.

Unternehmen profitieren unter anderem von:

  • Unterstützung einer nachhaltigeren Gerätenutzung 
  • Liquiditätserhalt durch planbare monatliche Kosten 
  • Flexibel skalierbarer, aktueller Hardware ohne hohe Einmalinvestitionen 
  • Spürbar weniger Verwaltungsaufwand für die IT
  • Transparenz über den Gerätebestand

Der entscheidende Vorteil: Statt einzelne Geräte manuell zu verwalten, entsteht ein strukturierter Prozess für die gesamte mobile Hardware. Nachhaltigkeit wird dadurch nicht zu einer zusätzlichen Aufgabe, sondern zu einem festen Bestandteil des Gerätemanagements.

 

Weniger CO₂ durch längeren Lebenszyklus
 

Besonders sichtbar wird dieser Effekt am Ende der Nutzungsphase. Denn was mit einem Smartphone nach der Rückgabe geschieht, entscheidet maßgeblich darüber, wie effizient Ressourcen genutzt und wie viele Emissionen vermieden werden können.
 
Zurückgegebene Smartphones und Tablets werden im deviceplus-Mietmodell geprüft, professionell aufbereitet und, sofern technisch und wirtschaftlich sinnvoll, einem weiteren Lebenszyklus zugeführt.

Da die Herstellung den größten Teil der CO₂-Emissionen verursacht, leistet jede erfolgreiche Weiterverwendung einen direkten Beitrag zur Verbesserung der Klimabilanz.
 
Dieses Potenzial beschränkt sich jedoch nicht nur auf Geräte, die aus einem laufenden Lifecycle-Modell zurückgegeben werden.
 

Vorhandene Altgeräte wieder in den Kreislauf bringen
 

Viele Unternehmen verfügen bereits über größere Bestände ungenutzter Smartphones und Tablets, die wertvolle Ressourcen darstellen.

Mit dem Smartphone-Ankauf von MOBEX werden diese Geräte bewertet, DSGVO-konform gelöscht und anschließend einer weiteren Nutzung oder fachgerechten Verwertung zugeführt. Dadurch lassen sich gebundene Werte freisetzen, Altbestände reduzieren und bereits produzierte Geräte länger im Nutzungskreislauf halten. Zusätzlich bietet der Smartphone-Ankauf der perfekte Übergang zum ressourcenschonenden Mietmodell.
 

Fazit: Die nachhaltigste CO₂-Einsparung entsteht durch längere Nutzung
 

Ob durch die Verlängerung der Nutzungsdauer, die professionelle Aufbereitung zurückgegebener Geräte oder die Reaktivierung vorhandener Altbestände: Der größte Hebel für mehr Nachhaltigkeit liegt darin, bereits produzierte Smartphones möglichst lange im Einsatz zu halten. Genau daraus ergibt sich eine zentrale Erkenntnis für Unternehmen, die ihre CO₂-Bilanz nachhaltig verbessern möchten.

Mit deviceplus unterstützt MOBEX genau diesen Ansatz, von der Bereitstellung über die Nutzung bis zur Rücknahme und Weiterverwertung. So lassen sich Wirtschaftlichkeit, Transparenz und eine bessere CO₂-Bilanz sinnvoll miteinander verbinden.