MOBEX Firmenzentrale

Architektur als Ausdruck von Unternehmenskultur

Nach einer knapp dreijährigen Planungs- und Bauzeit ist MOBEX Ende 2022 in die neue Firmenzentrale auf dem Nagolder Eisberg eingezogen. Der markante Neubau bietet auf einer Gesamtfläche von 7.300 Quadratmetern rund 2.800 Quadratmeter Nutzfläche und wurde im Mai 2023 offiziell eingeweiht.

Am Eingang des INGpark Nagold-Gäu erhebt sich die Firmenzentrale der MOBEX Group als weithin sichtbares Wahrzeichen. Der gläserne Büroturm, entworfen vom Architekturbüro Schneider Rohrdorf, übersetzt die Unternehmenswerte sichtbar in Architektur: Offenheit, Transparenz und Kommunikation werden nicht nur gelebt, sondern architektonisch erlebbar gemacht.

Im Zentrum steht ein 27 Meter hoher, sechsgeschossiger Turm, der sich über einem langgestreckten Flachbau erhebt. Der Empfangsbereich und das Mitarbeiter-Bistro moxxy gehen fließend ineinander über und bilden eine offene Kommunikationszone, die Austausch, Vernetzung und kreative Zusammenarbeit fördert – sowohl intern als auch im direkten Kontakt mit Kunden.

Innenräume mit Charakter

Die offenen Bürogeschosse folgen einem Open-Space-Konzept, das Agilität und Flexibilität in den Vordergrund stellt. Ergänzend schaffen Besprechungsräume, Video-Call-Zonen und Lounges auf jeder Etage Raum für konzentriertes Arbeiten und persönlichen Austausch. Die Innenarchitektur setzt auf die Balance von Minimalismus und hochwertigen Materialien, eingebettet in fein abgestimmte Farbwelten.

Fassadengestaltung und Technik

Die Fassade der MOBEX-Zentrale verbindet gestalterische Prägnanz mit technischer Raffinesse. Großflächige Sonnenschutz-Isoliergläser der Marke INFRASTOP® sorgen für Transparenz und lichtdurchflutete Arbeitsbereiche, während sie zugleich hohen Anforderungen an Wärmedämmung, Sonnenschutz und Schallschutz gerecht werden. Mit ihrer Dreifachverglasung und automatisierten Beschattungssystemen schafft die Glasfassade ein ganzjährig angenehmes Raumklima – unabhängig von Witterung und Außentemperaturen.

Die Konstruktion wurde als moderne Pfosten-Riegel-Fassade realisiert, in die textile Verschattungselemente integriert sind. Ergänzt wird sie durch eine hinterlüftete Aluminium-Verbundfassade (Alucobond), die Langlebigkeit, Wetterbeständigkeit und zusätzliche Wärmedämmung gewährleistet. Eine vorgelagerte Schicht horizontaler Aluminiumlamellen gibt dem Gebäude räumliche Tiefe und verleiht der Glasarchitektur eine markante Kontur. Diese Konstruktion wirkt nicht nur als Wind- und Sonnenschutz, sondern nimmt der klaren Geometrie des Baukörpers optisch die Strenge – ein Effekt, der als „Schutzmantel“ den architektonischen Ausdruck abrundet und gleichzeitig den Nutzerkomfort steigert.

Durch das intelligente Zusammenspiel der Fassadenelemente entsteht eine charakterstarke Außenhülle, die Funktionalität und Design in Einklang bringt. Das Gebäude präsentiert sich damit gleichermaßen als Landmarke und als Beispiel für zeitgemäße, nachhaltige Fassadenarchitektur.

Nachhaltigkeit als Leitidee

MOBEX legte großen Wert auf ein zukunftsfähiges Energiekonzept. Für die Klimatisierung, Heizung und Kühlung der Räume sorgt eine moderne Luft-Wärmepumpenanlage. Ergänzt wird die technische Gebäudeausstattung durch eine leistungsstarke Photovoltaikanlage, die den gesamten Energiebedarf deckt – einschließlich der Versorgung der firmeneigenen PKW-Ladestationen. Der Neubau erreicht so eine vollständige Versorgung aus erneuerbaren Energien und setzt einen klaren Standard für umweltbewusstes, verantwortungsvolles Bauen mit Signalwirkung über die Region hinaus. Dieses Energiekonzept ist nicht nur ein Beitrag zur Klimaneutralität, sondern auch ein klares Bekenntnis von MOBEX zu nachhaltigem Wachstum, das ökologische Verantwortung und unternehmerische Zukunftsfähigkeit vereint.

In Zahlen

1436 Stück PV Module auf MOBEX eigenen Dächern

Leistung 580kWp

Produktionsleistung ca. 900.000 kWh pro Jahr